Zwischen Space und Place – Auf der Suche nach einem gemeinsamen Territorium | Reflexionen über das Verhältnis von Politikwissenschaft und Geographie

Schlussfolgerungen

Schlussfolgerungen

Ziel des vorliegenden Beitrages war es der Frage nachzugehen, in welchem Verhältnis Geographie und Politikwissenschaft zueinander stehen und ob sie tatsächlich in dem Maße nebeneinander oder gar gegeneinander wirken oder doch wechselseitig Synergien generieren. Auch wenn eine umfassende Gesamtbetrachtung des Verhältnisses der beiden Disziplinen aus Platzgründen nicht dargelegt werden konnte, so wurde dennoch gezeigt, dass umfassende Schnittmengen existieren und die Thematik in der Vergangenheit von beiden Disziplinen regelmäßig als gemeinsamer Forschungsgegenstand behandelt wurde. Oftmals mangelt es allerdings offenkundig an der Bereitschaft zur wechselseitigen Berücksichtigung, Akzeptanz und Verwendung von Erkenntnissen des wissenschaftlichen Prozesses. Ob dies einerseits Unterschieden hinsichtlich Epistemologie und Methodologie, etwa im Hinblick auf die Bedeutung des Konzepts „Raum“, oder andererseits tatsächlich überkommenen wissenschaftlichen Befindlichkeiten geschuldet ist, war an dieser Stelle nicht zu klären. Es gilt jedoch auch in Zukunft die vielversprechenden Aussichten einer interdisziplinären Kooperation zu betonen und – auch und insbesondere – Studierende beider Disziplinen zu ermuntern, keine Berührungsängste vor „den Anderen“ zu zeigen.

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