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Ausgabe 11 ist online!

Wir haben es mit reichlich Verzögerung endlich geschafft, eine weitere Ausgabe von entgrenzt auf die Beine und euch zur Verfügung zu stellen. Wir haben wieder interessante Artikel für euch zusammengestellt, die neue Perspektiven auf die Disziplin eröffnen, Pfade beschreiten, die GeographInnen nach ihrem Studium gehen, und von Erfahrungen berichten, die über das übliche Curriculum des Studiums hinausgehen. Weiterlesen

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Geographien der Migration. Ein Bericht zur Humangeographischen Sommerschule 2015

Ein Beitrag von Sophie Hinger, Matthias Land und Andreas Pott, aus dem Juli 2015, der in der 10. Ausgabe von entgrenzt hätte erscheinen sollen. Leider ist dies nicht geschehen, was der Redaktion aufrichtig leid tut.

Wenn menschliche Wanderungsbewegungen auf Karten dargestellt werden, dann zumeist als Pfeile, die mehr oder weniger geradlinig von A nach B verlaufen. Diese Darstellung entspricht dem Bild von Migration, das auch die Forschung lange Zeit (mit) prägte: das einer einmaligen Bewegung von einem Ort zu einem anderen, von einer behälterförmig gedachten Region in eine andere. Weiterlesen

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entgrenzt stellt sich vor … in Heidelberg

entgrenzt ist nun auch in Heidelberg vertreten! All jene, die gerne redaktionell arbeiten, an der Gestaltung unserer Zeitschrift interessiert sind und an geographischen Inhalten Freude haben, sind herzlich eingeladen, am 14. Januar 2016 ins Geographische Institut in Heidelberg (Im Neuenheimer Feld 348, Raum 015) zu kommen. Schaut einfach vorbei und/oder kontaktiert uns über kontakt@entgrenzt.de oder facebook.

Abb. 7: Calanchifläche in der Nähe von Bagnoregio. Trotz der unterschiedlichen Sedimentzusammensetzung ist die Erscheinungsform denen der Reißen in den Alpen recht ähnlich (Quelle: eigene Aufnahme 2012).

Questar3D: Hochpräzise Erosionsforschung in unterschiedlichen Klimaten Europas

Ein Beitrag von Georg Veh aus der 8. Ausgabe von entgrenzt.

Seit August 2013 werden unter der Federführung der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt die komplexen Wirkungszusammenhänge von Hangabtrag auf steilen Erosionshängen untersucht. In einem länderübergreifenden Transekt ausgehend von der Fränkischen Alb über die Nord- und Zentralalpen bis in die italienische Toskana sollen Erosionsraten mit neuesten Techniken wie Terrestrischem Laserscanning und drohnengestützter Stereophotogrammetrie quantifiziert werden. Mit bereits bestehenden Erosionsmodellen wird versucht, den Sedimentaustrag von kleinen Einzugsgebieten auf ganze Regionen zu übertragen. Der Artikel geht im Besonderen auf das Projektdesign ein und beleuchtet die Gründe für die Auswahl der Untersuchungsgebiete. Bereits jetzt lässt sich eine variierende Erosionsdynamik in den Testgebieten erkennen, deren Ursache durch mehrmalige Aufnahmen in den nächsten Jahren ermittelt wird. Weiterlesen