Mosaik aus Wald und Wasser auf der Finnischen Seenplatte, das Richtung Norden zunehmend durch Moorflächen unterbrochen wird

Klimawandel im Norden — das Waldgrenzökoton im Fokus der Wissenschaft

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ein Beitrag von Anna Franke, der in der 8. Ausgabe von entgrenzt (WS 2014/15) erschienen ist.

Teaser: Das flächenmäßige Gleichgewicht zwischen Permafrostboden und Feuchtgebieten ist entscheidend für die Treibhausbilanz der borealen Zone. Der Klimawandel nimmt Einfluss auf dieses Gleichgewicht. Anna Franke gibt im Artikel „Klimawandel im Norden — das Waldgrenzökoton im Fokus der Wissenschaft” einen Einblick in die Auswirkungen einer potenziellen Nordverschiebung der borealen Waldgrenze auf die Kohlenstoffbilanz sowie das regionale und globale Klima.

Ein PDF als Ausschnitt aus der Zeitschrift inkl. aller Bilder gibt es hier: 

  2014_12_01_eg_Ausgabe_8_Klimawandel.pdf (3,0 MB, 733 hits)

Globale Klimafragen stehen seit einigen Jahren im Brennpunkt des wissenschaftlichen und medialen Zeitgeschehens und richten den Blick zunehmend in den hohen Norden der Nadelwälder, Moore und des ewigen Eises. Die dortigen Ökosysteme erfordern eine hohe Anpassungsfähigkeit an harsche Umweltbedingungen und resultieren gleichzeitig in umfassenden Kohlenstoffreservoirs, deren Degradation ungeahnte Folgen haben kann. Der boreale Wald steht daher als Gegenspieler zu Klimaerwärmung und Treibhausgasemissionen immer mehr im Fokus derzeitiger Klimafolgenforschung.

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